2. Herren mit Sieg im Spitzenspiel

SG Pehritzsch    vs.          FSV Krostitz II    0:4 (0:1)

Soveräner Auswärtsdreier

Nichts anbrennen liess die Reserve beim vermeintlich spielstärksten Rivalen in der Staffel. Am Ende waren die Pehritzscher noch gut bedient mit dem 0:4. Von Beginn an spielten die Gäste ihre technische und spieltaktische Überlegenheit aus. Schon in der zweiten Minute fast die Führung nach fulminantem Stephan Fernschuss. Keine zwei Minuten danach bringt Kolawski das Kunststück fertig, die Kugel aus 3 Metern nach einem Abpraller am leeren Tor vorbei zu legen. Nach zehn Minuten dann die längst überfällige Führung. Göbel wird von PortelaSarazola herrlich mit einem Pass in die Nahtstelle freigespielt und kann sich die Ecke aussuchen. Direkt nach dem Anstoss erobert Buse den Ball und setzt zu einem Solo über 60 Meter an. Seinen überragenden Querpass von der Grundlinie braucht Göbel nur noch über die Linie zu schieben, trifft aber den Hüter. Danach stellte Krostitz das Fussballspielen in der ersten Halbzeit ein und liess den Gastgebern mehr Spielanteile. Die Krostitzer verloren sich in Einzelaktionen, spielten immer wieder über die ohnehin massiv zugestellte Zentrale und verloren so deutlich an Struktur und Durchschlagskraft. Auch die Raumaufteilung wurde erheblich schlechter, die Balance zwischen Offensive und Defensive ging verloren. Die limitierten Gastgeber versuchten über den Kampf in die Partie zu finden, jedoch kam nichts als ein paar halbgare Gelegenheiten nach Standardsituationen dabei heraus. Kurz vorm Pausentee noch ein feiner Kopfball von PortelaSarazola, nachdem man endlich einmal den Weg über die Aussenbahn gesucht hatte und Noack völlig unbedrängt flanken konnte. Coach Bräunig fand in der Pause die richtigen Worte und konnte somit noch einmal einen Motivationsanreiz setzen. Krostitz zog nun deutlich im Tempo an und erspielte sich sofort Chancen. Nach toller Bela – Flanke kommt Kolawski per Seitfallzieher zum Abschluss, jedoch verfehlt er das Gehäuse knapp. In der 50. Minute bereits die Entscheidung. Kolawski kann unbedrängt flanken und der durchgelaufene Remus kann die Kugel volley am langen Pfosten stehend in die Maschen befördern. Die Pehritzscher ergaben sich nun ihrem Schicksal und spielten nur noch auf Schadensbegrenzung. Jedoch konnte Krostitz noch weitere Treffer erzielen. Erst tankte sich Bela auf der linken Seite herrlich durch und netz mit gefühlvollem Schlenzer aus 12 Metern ein und schliesslich kann sich auch noch Kolawski nach sensationellem Stephan – Pass in die Torschützenliste eintragen. Dazwischen und danach hatte Krostitz ein gefühltes weiteres Dutzend an Chancen, zeigte sich aber vom Pehritzscher Tor nicht verfressen genug. Pehritzsch hatte in Hälfte zwei nur noch eine Konterchance, als sich Röthel in einer Eins-gegen-Eins – Situation auszeichnen konnte. An die zweiten 45 Minuten gilt es am kommenden Spieltag anzuknüpfen. Wenn dann auch noch die „Unterhaltungen“ auf dem Platz minimiert werden könnten, wäre die Truppe auf einem guten Weg.

Krostitz mit :  Röthel (C) – Noack (70. Vetter), Reithe, Beschnidt – Stephan, Buse, Thoß, Bela – Portela Sarazola (46. Remus) – Kolawski, Göbel

Tore :    0:1 Göbel/Assist PortelaSarazola (10.), 0:2Remus/Assist Kolawski (53.), 0:3Bela/Assist Buse (65.), 0:4 Kolawski/Assist Stephan (77.)

Karten : Portela Sarazola, Stephan, Noack, Buse (alle Gelb), Pehritzsch 1 x Gelb

Zuschauer : 40

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