Nach dem letzten Spiel gegen Sandersdorf stand für die Alten Herren diesmal wieder der Fußball im Vordergrund. Gegen Zschortau siegte der FSV in einem fairen und freundschaftlich geführten Derby.
Nimmt man die ersten zehn Minuten, so muss man sagen, dass Zschortau in dieser Phase ein bis zwei Tore hätte machen müssen. Die Hintermannschaft der Bierdörfler war indisponiert – „Fritze“ wohl schon in Gedanken beim Ruhrpottderby, die anderen schlossen sich dem Niveau an.
Der neu gebildete Sturm (Mirko & „Kola“) scharrte indes vorne mit den Hufen, wollte – konnte aber nicht. Wie aus dem Nichts das 1:0 in der 25min durch einen sehenswerten 25m Schuss von „Harry“. Kurze Zeit später ein Eckball von „Harry“ – Kopfball Gerd. Das war knapp.
In der 30min dann schon die Vorentscheidung. Nach einer Flanke von „Lutz´er“ lässt der Torwart den Ball fallen, Mirko setzt zum 2:0 nach. Nach der Pause bringen sich die ansonsten fairen Zschortauer innerhalb von 5min mit zwei Fouls (an Mirko und Gerd) im 16er selber in Bedrängnis. Beide werden von „Kola“ sicher verwandelt.
Bei den Zschortauern lief nun nicht mehr viel zusammen und das wollte der „Zopf“ für sich nutzen. Starkes Solo über den halben Platz – doch vor dem leeren Tor versagten ihm wohl die Nerven oder am Schuh klebte Dreck. Andere wurden dafür schon mal ausgewechselt.
Das es besser geht, konnte man in der 55min bestaunen. Nach einem schönen Pass von „Krausi“ setzt „Kola“ zu einem Solo an – seinen mitgelaufenen Sturmpartner/Freund Mirko indes ignoriert er und vollendet zum 5:0. Wenn man nach zwei „Elfern“ immer noch „torgeil“ ist, muss man nicht abgeben – ABER man KANN!
Den Schlusspunkt in der 60min setzt ein stark spielender „Krausi“ mit einem (haltbaren) Flachschuss aus 16m zum 6:0.
Lutz Lesch
Torfolge:
1:0 – „Harry“; 2:0 – Mirko; 3:0 + 4:0 + 5:0 – „Kola“; 6:0 – „Krausi“
Siegermannschaft: R.“Bulle“ Arnold; E.“Zopf“ Jacob; F.“Fritze“ Schuster; R. Höhne; A.“Paul“ Fröhlich; L.“Lutz´er“ Lesch; H.“Harry“ Stephan; M.“Krausi“ Krause; G. Scheibe; A.“Kola“ Kolawski; M. Müller sowie T.“Kiwi“ Gaumnitz; M. Preil