Alte Herren mit Niederlage – 0:2 gegen Löbnitz

Nach drei Siegen in Folge gab es für die Alten Herren in Löbnitz diesmal nichts zu holen. Das lag vor allem an der verschlafenen Anfangsphase und einem glänzend aufgelegten Löbnitzer Torjäger.

Die Krostitzer in der Kabine. Dort blieben sie vor dem Spiel zunächst auch sitzen, weil irgendein Schelm von außen abgeschlossen hatte. So mussten die Spieler Hilfe herbei telefonieren, um endlich das tun zu können, weswegen sie gekommen waren. Eine versteckte Kamera wurde übrigens nicht gefunden…

Das Spiel selbst ist schnell erzählt. Krostitz nach bereits drei sicheren Siegen schon ein wenig in Routine, und Löbnitz heiß auf’s erste Spiel nach der langen Winterpause mit aller aufbietbarer Prominenz und Biss. Und noch ehe die neu gestaltete Krostitzer Abwehr sortiert war und noch bevor jeder Krostitzer Feldspieler überhaupt einen Ballkontakt verbuchen konnte, hatte “Asch” Bauer eine (größere) Lücke gefunden und mit dem ersten Schuss das 0:1 erzielt. Wenig später nahm es die FSV-Deckung immer noch zu locker – Tor Bauer – 0:2. Da guckte manch einer verdattert auf die Uhr, doch das Spiel war entschieden.

Die Löbnitzer dachte nämlich nicht im Traum daran, dem FSV auch nur das kleinste Fünkchen Spaß zu gönnen: alle arbeiteten mit, machten die Räume dicht, störten früh, waren eng an den Leuten und deckten die sonst so
gefährlichen Krostitzer Angreifer zu. Die Verteidigung des Vorsprungs war Trumpf und nach vorn ging es meistens über den schnellen Geidel oder lang (gutes Rezept bei dem holperigen Platz).

Als sich die Gastgeber gefangen hatten war es schon zu spät. Zwar kam man mit zunehmender Spielzeit zu immer mehr Spielanteilen, aber das lag wohl auch daran, dass Löbnitz vorwiegend verwaltete. Die einzige (!!!)
FSV-Chance bestand aus einem schönen Freistoß von Stefan, der spät war und gehalten wurde. Viel mehr (Pfostenschuss) hatte Löbnitz auch nicht mehr zu bieten, aber die führten ja 2:0…

Ansonsten wurde es auf beiden Seiten nur bei mehreren Ecken gefährlich, ohne dass etwas Glasklares dabei heraus gesprungen wäre. Fazit: Ein hoch verdienter Sieg für wache und geschickte Löbnitzer. Für Krostitz kommt dieser Schuss vor den Bug vielleicht gerade richtig, denn in Bälde folgen die Schwergewichte Union Sandersdorf, ESV Delitzsch und SSV Thallwitz-Nischwitz hintereinander weg.

Krostitz mit:
Arnold; Höhne, M. Müller, Moritz, Grundmann, Scheibe, Schmidt, Gaumnitz, Preil, Schuster, Krause, Stephan, Kolawski, Lipinski, Otto, Kunze, Bartlitz, Fröhlich

Tore:
0:1, 0:2 Bauer

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