Die B-Jugend des FSV mischt in der Tabelle weiter oben mit. Gegen die Kickers Markkleeberg reichte es am Ende allerdings trotz drückender Überlegenheit nur zu einem Remis.
Unser Gegner Kickers Markkleeberg war defensiv so gut eingestellt worden, dass wir für ein erfolgreiches Spielvsehr viel Geduld brauchten. Es boten sich kaum Lücken, so dass wir wenige gefährliche Situationen im Vergleich zu den vergangenen Spielen schaffen konnten. Nur bei schnellen Passkombinationen war es möglich, den Markkleeberger Abwehrriegel zu knacken.
Die beste Möglichkeit bot sich Stefan Behrens, der mit einem super Vierzig-Meter-Zuspiel von Franz Seebach freigespielt wurde. Doch sein Schuss ging links am Tor vorbei. Die Mannschaft kontrollierte zumeist das Spielgeschehen, doch manchmal gab es einige Konzentrationsschwächen. Somit kamen die Gastgeber unerwartet in Ballbesitz. Diese Nachlässigkeiten hatten im ersten Spielabschnitt keine Konsequenzen. Mit einem 0:0 ging es in die Pause.
Jetzt musste die Mannschaft motiviert werden, denn so eine Spielsituation hatte das Team lange nicht mehr. Mit Beginn der zweiten Spielhälfte machten die Jungs mehr Druck. Vor allem Florian Stelzer, der vielen verloren gegangenen Bällen nachsetzte. So kamen wir schnell wieder in Ballbesitz.
In der 50. Minute war es dann soweit. Nach einer guten Hereingabe von der linken Seite setzte Hendryk Eschner seinen ganzen Körper ein, um das ankommende Spielobjekt ins Markkleeberger Tor zu befördern. Mit dieser Führung im Rücken spielte die Mannschaft gleich viel befreiter.
Spürbar besser lief jetzt der Ball und somit ergaben sich mehrere gute Chancen. Leider fiel das 2:0 nicht, womit sicherlich alles klar gewesen wäre. Denn ein Fehler machte in der 67. Minute alles zunichte, was vorher mühsam erkämpft wurde. Dem Pass in den Rücken unserer Abwehr konnte nicht energisch nachgesetzt werden. Unser Hüter kam herausgelaufen, konnte den Abschluss des Markkleebergers nicht entscheidend stören und der nicht für möglich gehaltene Ausgleich war da.
Nun lief uns die Zeit davon und der Siegtreffer wollte nicht fallen. Nach dem Abpfiff war die Enttäuschung groß, so als wenn die Mannschaft verloren hätte. Aber auch die anderen Spiele hatten unerwartete Resultate. So geht die Spielgemeinschaft als Dritter in die Winterpause.
Torsten Spröer