Der FSV hat am Samstag sein erstes Pflichtspiel der neuen Saison mit 3:2 gegen den SV Tresenwald/Machern gewonnen. Dabei hatte die Geppert-Elf aber mehr Probleme als erwartet.
Nach einem Freilos in der ersten Pokalrunde mussten die Fußballer des FSV Krostitz am zweiten Ansetzungswochenende zum Bezirksklassevertreter nach Tresenwald/Machern reisen. Der Gastgeber belegte in der vergangenen Saison gleichfalls den achten Platz in der Staffel. Trainer Mike Geppert wusste schon im Vorfeld, dass das keine leichte Aufgabe werden würde. Er forderte vor dem Spiel das Weiterkommen und wollte eine Pleite mit aller Kraft vermeiden.
Doch Tresenwald/Machern setzte den FSV sofort unter Druck. Ein Eigentor von Chris Hobusch brachte die Gastgeber nach sechs Minuten in Führung. Und es kam noch viel schlimmer für die Krostitzer. In der 13. Minute versagte die Bierdörfliche Abwehr. Ein straffer Schuss von Mario Keller zappelte erneut im Netz. In der ersten halben Stunden waren die Krostitzer zu harmlos, zeigten kein Spielwitz, dafür schlechtes Zweikampfverhalten und viele Ballverluste.
Dennoch erzielte Sascha Quasdorf nach einem guten Pass von Neuzugang Nicolei Schröer den Anschlusstreffer in der 14. Minute. Kurz vor der Halbzeitpause fingen die Gäste dann sogar an, ordentlichen Fußball zu spielen und hatten sogleich Riesenchancen. Nach einer Flanke von Thomas Rudolph zog Michael Wege ab. Doch Tresenwald klärte auf der Linie. Nach einer Ecke von Rudolph kam Daniel Pawlowsky freistehend zum Kopfball. Sein Ball flog jedoch neben das Tor. Anschließend versucht es Christian Bettfür. Doch sein Schuss sprang von der Unterkante der Querlatte zurück ins Feld. So ging es mit einem knappen Rückstand in die Halbzeitpause.
Dann kam die Erlösung: In der 47. Minute landete das Leder nach einem schönen Spielzug über Christoph Buse bei Rudolph. Der zog ab und erzielte den Ausgleich. Anschließend erhöhten die Gastgeber wieder den Druck. FSV-Schlussmann Hendrik Müller musste sein ganzes Können zeigen, um weitere Tore zu verhindern. In der 73. Minute kam der eingewechselte Daniel Roos an den Ball und spielte Bettfür frei. Dessen Flanke köpfte Pawlowsky zur Führung ein.
Im weiteren Spielverlauf vergab die FSV-Truppe zahlreiche Chancen. Kurz vor dem Spielende mussten die Gäste nochmal eine Schrecksekunde über sich ergehen lassen. Der Ausgleich lag in der Luft. Doch Müller parierte erneut großartig. „Wir standen in der ersten halben Stunde neben den Schuhen“, analysierte Geppert. Mit der Aufholjagd war er zufrieden: „Nach dem Anschlusstreffer hat die gesamte Mannschaft an den Sieg geglaubt.“