FSV siegt nach Pokal-Krimi und zieht ins Finale ein


Die Erste hat mit einem 1:0-Sieg gegen den SV Mügeln-Ablaß das Finale des Leipziger Bezirkspokals erreicht. Allerdings mussten die Bierdörfler lange zittern und wurden erst in der Verlängerung erlöst.

Dass die Begegnung des Bezirksligisten beim Tabellendritten der Bezirksklasse kein Selbstläufer werden würden, war allen klar. Deswegen versuchten die Bierdörfler von Beginn an, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken und setzten den Gastgeber gleich unter Druck.

Schon nach zwei Minuten segelte ein Freistoß von Chris Hobusch in den Sechzehner, aber kein Krostitzer konnte Kapital daraus schlagen. Der gleiche Spieler versuchte es dann mit einem Schuss, aber der Ball konnte noch zur Ecke abgefälscht werden.

Logo SV Mügeln-Ablaß

Spielstatistik:
Mügeln-Ablaß – FSV

Torschützen:
0:1 Wege (114.)

Platzverweise:
Grohmann (GR, 65, wdh. Foulspiel)
H. Bohnet (GR, 71., wdh. Foulspiel)
Gensel (Rot, 114., Tätlichkeit)

Zuschauer:
206

Schiedsrichter:
W. Winkler (Döbeln)

Assistenten:
S. Martin, S. Langwald

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Die Gastgeber waren nur bei Freistößen und Eckbällen gefährlich. Doch André Stocklauser konnte seinen Kasten bis zur Halbzeitpause sauber halten. Eine Chance der Krostitzer gab es noch, als Tino Bohnet eine Ecke in Richtung Christoph Schmidt hereinbrachte, doch dessen gute Eingabe konnte Daniel Roos nicht im Tor unterbringen.

Der FSV war auch nach der Pause die spielbestimmende Mannschaft. Ein Freistoß von Schmidt und Björn Bergfeld war mit dem Kopf zur Stelle, aber der Torwart konnte die Führung verhindern. Die Gastgeber blieben auch im zweiten Abschnitt bei Freistößen gefährlich. Innerhalb von sieben Minuten schickte der Schiedsrichter jeweils einen Spieler beider Mannschaften vorzeitig zum Duschen. Bei den Krostitzern erwischte es Heiko Bohnet nach einem Foulspiel. So ging es torlos in die Verlängerung.

In der 97. Minute die erste Unstimmigkeit in der sonst guten Abwehr, aber Mügeln war schwach im Abschluss. Dann wieder ein gefährlicher Freistoß und der Ball landete am Außenpfosten. In der zweiten Hälfte der Verlängerung marschierte Helmut Gehrhardt durch das ganze Mittelfeld, spielte Bergfeld an und der scheiterte erneut am Torwart.

Langsam machte man sich Gedanken übers Elfmeterschießen, doch da fasste sich Michael Wege ein Herz und zog ab und der Ball zappelte zur Freude der vielen mitgereisten Fans im Tor der Gastgeber. Danach bekam ein Mügelner nach einer Tätlichkeit Rot und die Krostitzer brachten den knappen Vorsprung über die Zeit. Nun kommt es am Pfingstsonnabend in Krostitz zum Pokalfinale zwischen dem FSV und RB Leipzig II. Doch bis dahin ist in der Bezirksliga noch einiges zu tun.

Herbert Häublein

Aufstellungen:
FSV: Stocklauser – Gerhardt – Wege, Schmidt – T. Bohnet (Rudolph), Quasdorf, H. Bohnet, Hobusch – Bergfeld – Müller, Roos (Koch)
SVMA: Greschner – Klingner, Banachowicz, Günther, Keilwagen, M. Grohmann, Jentzsch, Schreiber (12. R. Grohmann), Schindler, Narkunat (75. Arlt), Gensel

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