
Der FSV tritt weiter auf der Stelle und kam auch gegen Lok Engelsdorf nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Immerhin: Nach einem 0:2-Rückstand zeigte die Mannschaft Moral und drehte das Spiel beinahe noch.
Nach Erreichen des Bezirkspokalfinales, welches am Pfingstsonnabend in Krostitz stattfindet, wollte man auch wieder Punkte sammeln, um sich aller Abstiegssorgen zu entledigen. Im eigenen Stadion reichte es für den FSV Krostitz nur zu einem 2:2 (0:1).
In der Anfangsphase hatten die Gastgeber mehr Spielanteile, ohne allerdings gefährlich vor dem Engelsdorfer Gehäuse aufzutauchen. Die Krostitzer gerieten dann aber aus dem Nichts heraus nach 15 Minuten in Rückstand.
Torschützen:
0:1 P. Jacobi (15.)
0:2 Brandwein (49.)
1:2 T. Bohnet (54., Strafstoß)
2:2 Hobusch (65.)
Zuschauer:
95
Schiedsrichter:
Kai Conrad (Narsdorf)
Assistenten:
Ronny Walter, Torsten Opelt
Sie bestimmten zwar weiterhin das Geschehen, aber erst nach einer halben Stunde tauchten sie vor dem Lok-Gehäuse auf, als Chris Hobusch in den Strafraum flankte. Nico Müller scheiterte nur knapp mit seinem Kopfball. Fünf Minuten später legte Sascha Quasdorf mit dem Kopf ab, doch auch Hobusch verzog, der Ball ging über die Querlatte. Bis zur Halbzeitpause passierte wenig.
Nach dem Seitenwechsel gelangte ein langer Ball der Engelsdorfer in den FSV-Strafraum und kein Krostitzer reagierte, den ersten Schuss konnte Andre Stocklauser noch parieren, doch beim Nachschuss war auch er machtlos und Engelsdorf baute die Führungs aus. Die Krostitzer gaben nicht auf. Sechs Minuten später folgte ein herrlicher Pass von Björn Bergfeld auf Daniel Ross. Der konnte nur mit Foulspiel am Torschuss gehindert werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Tino Bohnet sicher.
Zwei Minuten danach hatten die Krostitzer Riesenglück, als ihre Abwehr nicht zuschnappte. Die Gäste waren zu schwach im Abschluss. In der 65. Minute wurden die FSV-Bemühungen belohnt, als Bohnet in den Strafraum flankte. Engelsdorf konnte zwar zunächst klären, doch der Ball kam zu Hobusch und dessen Schuss, leicht abgefälscht, ließ den Ball im Netz zappeln – Ausgleich 2:2. Die Krostitzer mussten mit dem Punktgewinn zufrieden sein. Am Sonnabend kommt Wurzen ins Kurt-Fuchs-Stadion.
Herbert Häublein
Aufstellungen:
FSV: Stocklauser – Gerhardt, Wege, Schmidt, Quasdorf, Hobusch, H. Bohnet, T. Bohnet (79. Koch), Bergfeld, Roos, N. Müller
Lok: Adam – A. Jacobi, Junghanns (80. Tuchscherer), Mißlitz, Gehlert, Lange, Egermaier, P. Jacobi (90.+3 Fischer), Seidel (77. Güldemann), Schmager, Brandwein