
Der FSV gewinnt mit 3:0 gegen den Döbelner SC und kann dank des dritten Saison-Heimsieges weiter auf den Klassenerhalt hoffen. Allerdings muss dafür auch in den nächsten Spielen unbedingt weiter gepunktet werden.
Nach der deftigen 1:4-Heimschlappe in der Vorwoche gegen Lok Leipzig II hat sich der FSV Krostitz am Sonnabend mit einem 3:0 (1:0) gegen den Döbelner SC rehabilitiert. Auch ohne einige Stammkräfte sah man von Beginn an den Siegeswillen der Heim-Mannschaft, die folgerichtig die Partie bestimmte.
So ergaben sich schnell Chancen, die aber zunächst ungenutzt blieben. Nach einer halben Stunde aber landete ein Einwurf bei Nico Müller, der ganz clever für die Krostitzer Führung sorgte. Die Hausherren blieben weiter am Drücker. Doch nach einem Ballverlust im Mittelfeld tauchten plötzlich die Gäste vorm FSV-Gehäuse auf, aber “Oldie” Hendrik Müller war auf dem Posten.
Kurz nach Wiederanpfiff hatte Christian Bettfür nach einem feinen Pass von Nico Müller die Chance auf 2:0 zu erhöhen, nutzte diese allerdings nicht. In der 63. Minute flog ein schwacher Abschlag des Döbelner Torwarts genau auf den Fuß von Thomas Rudolph, der per Heber die Krostitzer Führung ausbauen konnte.
Der FSV hatte das Spiel voll unter Kontrolle und als Nico Müller eine Minute vor dem Ende im Strafraum von den Beinen geholt wurde, verwandelte Chris Hobusch den fälligen Elfmeter sicher zum Endstand. Dann war Schluss und die ungemein wichtigen Punkte blieben in Krostitz.
Herbert Häublein
Torfolge:
1:0 N. Müller (31.), 2:0 Rudolph (62.), 3:0 Hobusch (90., FE)
Aufstellungen:
FSV: H. Müller – Bergfeld, Schröer, Rudolph (86. Koch), Hobusch, Quasdorf, Bettfür, Buse (15. N. Müller), Seifert (70. T. Bohnet), Wege
DSC: Jentzsch – Zerge (68. Liefold), Peschel, Firley, Heyna, Schwibs, Leimner, Hüttmann (56. Hüttmann), Bunzel, Speike (68. Schindler), Singer
Schiedsrichter:
Axel Bitterlich (Leipzig)
Zuschauer:
70