FSV holt Auswärtspunkt gegen Stötteritz


Die Erste hat bei der Generalprobe vorm Pokalfinale am Samstag beim SSV Stötteritz ein 2:2-Unentschieden erkämpft. Dabei lagen die Bierdörfler lange zurück und drehten erst am Ende so richtig auf.

Der FSV, in den letzten Wochen sehr erfolgreich, musste diesmal zum Tabellendritten nach Stötteritz. Hier hieß es nach 90 spannenden Minuten 2:2. In der Anfangsphase war der FSV klar die bessere Mannschaft und hatte mehrere Möglichkeiten zur Führung.

Erst scheiterte Björn Bergfeld und auch Chris Hobusch konnte den Ball nicht im Tor unterbringen. Nach neun Minuten versuchte es Thomas Rudolph mit einem Freistoß, doch der Ball knallt an die Querlatte.

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Spielstatistik:
SSV Stötteritz – FSV

Torschützen:
1:0 Piontek (42., Foulelfmeter)
2:0 Becker (63.)
2:1 Bettfür (84.)
2:2 Rudolph (90.+1)

Zuschauer:
80

Schiedsrichter:
Mike Kohllöffel (Zschaitz-Ottewig)

Assistenten:
Steffen Hennig, Rocco Kundt

Nach 15 Minuten tauchten die Gastgeber erstmals nach einer Ecke gefährlich vor dem Krostitzer Gehäuse auf, doch der Ball flog weit übers Tor. Nach einer halben Stunde wurde André Stocklauser im FSV-Kasten geprüft, aber er konnte klären.

Das Krostitzer Spiel war jetzt von vielen Fehlpässen geprägt und so kamen die Hausherren besser in die Partie. Drei Minuten vor der Halbzeitpause folgte ein schöner Angriff der Stötteritzer, der nur durch ein Foulspiel im Strafraum unterbunden werden konnte. Den fälligen Elfmeter von Patrick Piontek konnte Stocklauser noch abwehren. Doch im Nachschuss war er machtlos.

Kurz nach der Halbzeitpause leistete sich die FSV-Abwehr eine Nachlässigkeit, aus der Stötteritz kein Kapital schlug. Anschließend versuchte es Daniel Ross mit einem Schuss, doch der Ball ging knapp am Tor vorbei. Nach 63 Minuten folgte eine Flanke im Krostitzer Strafraum und der kleinste Mann auf dem Platz baute per Kopf die Führung der Einheimischen aus. Hier sah die Abwehr gar nicht so gut aus.

Dies schien die Bierdörfler endlich wachgerüttelt zu haben. Nach einem Freistoß von Rudolph köpfte der eingewechselte Christian Bettfür den Ball zunächst genau in die Arme des Torwarts. Der Anschlusstreffer lag förmlich in der Luft, aber auch Nicolai Schröer schoss am Tor vorbei.

Die Hausherren versuchten es mit einigen Kontern, jedoch erfolglos. Sechs Minuten vor Schluss gab es für die Krostitzer Fans endlich Grund zum Jubeln. Hobusch flankte in den Strafraum, Bergfeld legte zurück auf Bettfür, der kann per Kopf den Anschlusstreffer markierte.

Und es kam noch besser für die Gäste. In der Nachspielzeit versenkte Rudolph einen Freistoß zum Ausgleich. Diese Moral und das Selbstvertrauen sollten die FSV-Kicker mit ins Pokalfinale (Sonnabend, 13 Uhr) gegen die Reserve von Red Bull Leipzig nehmen.

Herbert Häublein

Aufstellungen:
FSV:
Stocklauser – Bergfeld, Hobusch, Roos (67. Bettfür), Koch (46. Schröer), Gerhardt, H. Bohnet, N. Müller (46. Buse), Quasdorf, Rudolph, T. Bohnet
SSV: Ehle – Becker, Krahmer, Langheld, J. Müller (61. Gehrmann), Alarcon, Erdmenger, Apreck, Piontek, Karwatzky, Schuhmann

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