FSV im Aufwind: Erste holt den zweiten Saisonsieg


Nach zuletzt acht Partien ohne Dreier hat die Roos-Elf am Samstag endlich wieder einmal gewonnen. Beim 2:1-Erfolg über Lok Engelsdorf fiel der entscheidende Treffer für den FSV fünf Minuten vor dem Abpfiff.

Nach acht Spielen ohne Sieg konnte am Sonnabend endlich im Krostitzer Lager gejubelt werden. Trotz des Wintereinbruches konnte die Bezirksliga-Partie gegen Lok Engelsdorf im Krostitzer Kurt-Fuchs-Stadion angepfiffen werden.

Für beide Mannschaften stand sehr viel auf dem Spiel, denn beide Teams hängen im Tabellenkeller fest und benötigen jeden Punkt. Auch diesmal mussten bei FSV Krostitz einige Stammspieler ersetzt werden, doch vom Start an merkte man dem Gastgeber den Siegeswillen an. Am Ende stand ein 2:1-Erfolg (0:1) zu Buche.

Die Engelsdorfer waren vor allem im Umkehrspiel gefährlich, aber die FSV-Hintermannschaft stand sehr gut. Die Krostitzer hatten zwar auch Einschussmöglichkeiten, aber bis zur Halbzeitpause blieb es torlos.

Im zeiten Teil der Partie war der Siegeswille keineswegs gebrochen. Immer wieder spielte der FSV nach vorn. Michael Wege fasste sich ein Herz und zog ab, doch der Torwart konnte seinen Schuss gerade so entschärfen.

In der 68. Minute passte Sascha Quasdorf auf Nicolai Schröer. Der ließ sich den Ball nicht abnehmen und traf mit scharfem Schuss zur 1:0-Führung. Der FSV war noch beim Jubeln, da erzielten die Gäste postwendend den Ausgleich.

Doch die Gastgeber spielten weiter munter nach vorn. Christian Bettfür hatte das 2:1 auf dem Fuß, doch der Ball wollte nicht ins Tor. Fünf Minuten vor Spielende gelang schließlich Christoph Schmidt der entscheidende Treffer. Zuvor wurde er von Michael Wege gut in Szene gesetzt. Mit dem Schlusspfiff war die Freude über den Sieg grenzenlos.

Herbert Häublein

Torfolge:
1:0 Schröer (68.), 1:1 A. Jacobi (69.), 2:1 Schmidt (85.)

Aufstellungen:
FSV: H. Müller – Bergfeld, Schmidt, Quasdorf, Wege, Rudolph (57. Pawlowsky), H. Bohnet, Seifert, Bettfür, Schröer (88. Schlüter), Roos
Lok: Adam – Junghanns, Gehlert, Lange (76. Dietz), Neidhold, P. Jacobi (46. Güldemann), Mißlitz, Sachse, A. Jacobi (88. Kraft), Seidel, Schmager

Schiedsrichter:
Holger Walther (Leipzig)

Zuschauer:
75

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