FSV im Pech: Unglückliche Niederlage gegen Döbeln


Die Erste hat am Samstag beim Döbelner SC mit 0:1 (0:1) verloren und bleibt damit weiterhin abgeschlagenes Tabellenschlusslicht. Der entscheidende Treffer fiel dabei bereits nach drei Minuten.

Zur Zeit verfolgt den FSV das Pech wie ein roter Faden. Rote Karte, Verletzungen, arbeitsbedingter Ausfall und Grippe – all das zwang Trainer Sven Roos dazu im Fußball-Bezirksliga-Spiel beim Döbelner SC gleich fünf Stammspieler ersetzen zu müssen. Dies machte die Aufgabe nicht leichter.

Der Gastgeber – Tabellenvierter und am vergangenen Wochenende mit fünf Treffern erfolgreich – war der klare Favorit. Nach drei Minuten wurde der FSV gleich kalt erwischt, als der Unparteiische ein Foulspiel von Chris Hobusch an seinem Gegenspieler gesehen haben wollte. Den fälligen Elfmeter verwandelten die Gastgeber sicher und gingen in Führung.

Aber die Gäste ließen sich nicht irritieren und spielten munter mit. Nach zehn Minuten erkämpfte sich Christian Seifert den Ball und seine Flanke in den Strafraum nahm Felix Koch mit dem Kopf, aber der Ball ging knapp am Tor vorbei.

Der FSV war weiter am Drücker. Schon fünf Minuten später ein Freistoß von Daniel Pawlowsky, diesmal war Seifert mit dem Kopf zur Stelle, doch der Torwart kratzte mit einem sensationellen Reflex den Ball von der Linie und im Nachschuss traf Wege nur das Außennetz. So ging es in die Halbzeitpause.

In der zweiten Spielhälfte spielte der FSV weiter mutig nach vorn und auf einmal war Libero Björn Bergfeld nach gutem Pass von Christoph Buse durch, doch der Schieri entschied auf Freistoß für Döbeln.

Krostitz setzte in der Schlussphase alles auf eine Karte, doch der Ausgleich wollte nicht fallen. Ein Freistoß in der letzten Spielminute von Thomas Rudolph landete knapp über dem Gehäuse der Gastgeber. Wieder verließ Krostitz als Verlierer den Platz, doch diesmal stimmten Kampfgeist, Zweikampfverhalten und Körpersprache.

Herbert Häublein

Video vom Spiel:

Torfolge:
1:0 Krondorf (3., Foulelfmeter)

Aufstellungen:
FSV:
Stocklauser – Gerhardt, Bergfeld, Rudolph, Hobusch, Buse, Wege, Seifert, H. Bohnet, Pawlowsky, Koch (46. Schmidt)
DSC: Jentzsch – Zerge, Seidel, Krondorf, Heyna, Schwibs, Leimner, Emmrich (75. Firley), Bunzel (63. Just), Liefold, Singer

Schiedsrichter:
René Krüger (Leipzig)

Zuschauer:
174

Zum Seitenanfang