FSV nach Sieg in Liebertwolkwitz weiter auf dem Vormarsch


Der FSV hat mit einem 2:1-Sieg in Liebertwolkwitz erneut drei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gesammelt. Trotz einer frühen Führung brauchte der FSV dabei aber eine gehörige Portion Glück.
Der FSV Krostitz hat mit einem 2:1-Auswärtserfolg beim SV Liebertwolkwitz Rang elf der Bezirksliga erklommen. Damit belegen die Bierdörfler erstmals seit Saisonbeginn einen Nichtabstiegsplatz. Der FSV erwischte den besseren Start und die Hausherren blieben diesmal auch vorm Tor eiskalt. Nach einer schönen Aktion von Christian Seifert erzielte Chris Hobusch in der 8. Minute die Gästeführung.

Die Freude währte aber nur kurz: Zehn Minuten später sah die Krostitzer Abwehr bei einem Freistoß schlecht aus und Liebertwolkwitz glich aus. Anschließend boten beide Mannschaften ein regelrechtes Fehlerfestival, allerdings bis zur Pause keine weiteren Tore.

Kurz nach Wiederanpfiff wurde es aber gleich wieder gefährlich vorm FSV-Gehäuse. Ein Kopfball strich knapp am Kasten vorbei. Besser machten es die Krostitzer in der 59. Minute. Eine Flanke von Hobusch verwertete Christoph Schmidt zum erneuten Führungstreffer.

Die Gäste wollten nun unbedingt die Entscheidung, die Riesenchance dazu bot sich Sascha Quasdorf, der jedoch am Schlussmann der Hausherren scheiterte. Anschließend fand der eingewechselte Michael Wege im Liebertwolkwitzer Keeper seinen Meister und traf kurz darauf nur den Außenpfosten.

In der Nachspielzeit landete die Kugel nach einem Freistoß von Thomas Rudolph vor den Füßen von Daniel Roos, doch der schoss übers Tor und vergab damit die letzte Möglichkeit des Spiels. Zum Sieg reichte es für Krostitz aber auch so.

Herbert Häublein

Tore:
0:1 Hobusch (8.), 1:1 Spiotta (18.), 1:2 C. Schmidt (58.)

Aufstellungen:
FSV:
Stocklauser – Gerhardt, Bergfeld, C. Schmidt, Rudolph, Quasdorf, Seifert (82. Roos), Hobusch, P.Schmidt, N. Müller (60. Wege), Schröer (70. Pawlowsky)
SVL: Gast - Kopf, Perschmann, Auerswald, Heß (11. Wittek), Hickel, Gies, Saligaer, Aust (85. Müller), Spiotta, Kanitz

Schiedsrichter:
Holger Walther (Leipzig)

Zuschauer:
95

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