FSV schlägt Torgau und darf weiter auf Nichtabstieg hoffen


Vier Tore in zwölf Minuten für den FSV – das hat man im Kurt-Fuchs-Stadion wohl noch nie gesehen. Gegen Torgau gewannen die Bierdörfler am Ende verdient mit 4:1 (0:0) und bleiben weiter im Nichtabstiegsrennen.

Im Abstiegskampf zählen nur Siege und einen davon schafften die Krostitzer am Sonnabend gegen die Torgauer Bezirksliga-Fußballer. Damit machte die Mannschaft dem FSV-Präsidenten Rudi Klemm ein besonderes Geburtstagsgeschenk.

Doch zunächst mussten die Krostitzer Fans den Atem anhalten, denn nach drei Minuten hatten die Gäste schon eine dicke Gelegenheit, schlossen diese aber zu schwach ab. Das rüttelte den FSV wach. Nach einem Freistoß von Schmidt hatte der Torgauer Keeper Probleme. Weitere gute Angriffe folgten, aber das Führungstor wollte bis zur Pause nicht fallen.

Nach der Halbzeitpause legten dann die Bierdörfler richtig los. Nach einer Flanke von Bettfür bekamen die Gäste den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Philipp Schmidt war zur Stelle und erzielte die Führung. Schon vier Minuten später erkämpfte sich Bettfür den Ball und leitete diesen zu Helmut Gehrhardt weiter. Dessen Flanke konnte Nicolai Schröer zum zweiten Treffer nutzen.

Wenig später passte Thomas Rudolph herrlich auf Bettfür und der erzielte das dritte Tor für die Krostitzer. Dann zeigte Trainer Sven Roos ein goldenes Händchen, als er drei neue Spieler brachte, denn nach einem Freistoß von Rudolph traf Sascha Quasdorf zum 4:0.

Danach ließen die Gastgeber die Zügel etwas schleifen und kassierten prompt den Gegentreffer. Die drei wichtige Punkte konnte ihnen der Gegner aber nicht mehr entreißen.

Herbert Häublein

Torfolge:
1:0 P. Schmidt (49.), 2:0 Schröer (53.), 3:0 Bettfür (57.), 4:0 Quasdorf (61.), 4:1 Stephan (78.)

Aufstellungen:
FSV:
Stocklauser – Bergfeld, Gerhardt, C. Schmidt, Seifert (61. Quasdorf, Rudolph (61. Bohnet), Hobusch, Schröer, N. Müller, Bettfür (61. Wege), P. Schmidt
SCT: Weber (46. Richter) – Zieger, Nicolaus, Kunath, Held (66. Stephan), Bachmann, Gesse, Schürz, Schulze (55. Kanitz), Tänzer, Drabon

Schiedsrichter:
Frank Pöckelmann (Leipzig)

Zuschauer:
75

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