FSV siegt nach Spielabsage bei Blitzturnier in Eilenburg

Nachdem das Spiel der Bierdörfler gegen den ESV Delitzsch erwartungsgemäß abgesagt werden musste, nahm die Geppert-Elf am Samstag an einem Blitz-Turnier auf dem Eilenburger Kunstrasen teil.
Neben den Krostitzern waren auch der Bezirksklassist SV Zschepplin und der Kreisoberligist SV 1922 Pouch-Rösa aus Sachsen-Anhalt angereist. Aber beide Teams konnten den FSV am Ende auf dem gut bespielbaren Eilenburger Kunstrasen-Platz in den jeweils 45 Minuten langen Partien nicht schlagen.

Zunächst bekam es die Geppert-Elf mit dem SV Pouch-Rösa zu tun. Vom Anpfiff weg, hatte der FSV Probleme, sich auf die äußeren Bedingungen einzustellen und ließ die letzte Konzentration vermissen. So lagen die Bierdörfler nach 25 Minuten und zwei haarsträubenden Abwehrfehler prompt mit 0:2 hinten. Erst als Nico Müller per Kopf zum 1:2-Anschluss traf, erwachte die Geppert-Elf (27.).

Die Einwechslungen von Christoph Buse und Christian Bettfür belebten das Angriffsspiel der Krostitzer zusätzlich und so war es nur eine Frage der Zeit, bis der FSV die Partie nach Toren von Bettfür (35.) und Tino Bohnet (40.) doch noch drehte.

Trotzdem konnte FSV-Trainer Mike Geppert mit der gezeigten Leistung nicht hundertprozentig zufrieden sein und so ließen er und Co-Trainer Sven Roos die Mannschaft kurzerhand noch ein paar Extra-Bahnen sprinten, während auf dem Kunstrasen Zschepplin gegen Pouch spielte.

Und die Extra-Einheit schien zu wirken, denn im zweiten Spiel gegen Zschepplin gingen die Bierdörfler wesentlich konzentrierter zu Werke. Folgerichtig stand am Ende ein überdeutlicher 9:0-Sieg, der seine Ursache vor allem im aggressiven Pressing hatte, das der FSV gegen überforderte Zscheppliner spielte.

Einziger Wermutstropfen: Christoph Buse knickte auf dem Kunstrasen um und musste verletzt ausgewechselt werden. Dafür traf der lange verletzte Christian Bettfür auch in diesem Spiel wieder dreimal und macht damit weiter Hoffnung, dass er in diesem Jahr seinen Torriecher wiedergefunden hat.

Natürlich waren die Spiele gegen Pouch-Rösa und Zschepplin aber kein echter Maßstab. Wo die Geppert-Elf wirklich steht, wird sich erst am kommenden Samstag zeigen, wenn die Bierdörfler zum ersten “richtigen” Spiel der Rückrunde gegen die SG LVB Leipzig ran müssen.

Aller Voraussicht nach wird das Spiel aber nicht im Kurt-Fuchs-Stadion stattfinden können, da dort derzeit die Kabinen saniert werden und der Platz wohl ohnehin unbespielbar ist. Eine Verlegung auf den Eilenburger Kunstrasenplatz ist deshalb durchaus im Bereich des Möglichen.

Martin Hoffmann

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