Das Spiel der Ersten gegen den FV Bad Düben findet auf dem Eilenburger Kunstrasenplatz statt. Nach dem Erfolg über Bad Lausick will die Geppert-Elf im Kreisderby gegen die Kurstädter den nächsten Sieg einfahren.
Nachdem die Erste in der vergangenen Woche beim 3:1-Sieg gegen den FC Bad Lausick bereits gute Erfahrungen mit Punktspielen auf Kunstrasen gemacht hat, findet auch das für diesen Samstag angesetzte Kreisderby gegen den FV Bad Düben nicht auf dem “richtigen” Rasenplatz im Kurt-Fuchs-Stadion statt. Stattdessen zieht die Geppert-Elf auf den Kunstrasen des FC Eilenburg um und versucht dort ab 16.15 Uhr den nächsten Dreier einzufahren.
Denn gegen die Kurstädter, die im bisherigen Saisonverlauf lediglich neun Punkte holen konnten, sind die Bierdörfler klarer Favorit. Da ändert es auch nichts, dass die Bad Dübener nur eins ihrer letzten vier Spiele vor der Winterpause verloren haben und somit einen leichten Aufwärtstrend verzeichnen konnten. Mit zwölf erzielten Toren haben die Kurstädter trotzdem weiterhin den zweitschlechtesten Angriff der Liga.
Chef-Trainer:
André Hund
Tabellenplatz:
15. (9 Punkte, 12:33 Tore)
Tabellenplatz 08/09:
14. (23 Punkte, 20:43 Tore)
Top-Torjäger:
Stefan Scholz (5 Treffer)
Letzte Punktspiele:
N / U / S / U / N / N
Vereinswebsite:
www.fussball-baddueben.de
Im Hinspiel setzte sich die Geppert-Elf dank eines Tores von Chris Hobusch gegen extrem defensive Dübener mit 1:0 durch. Und auch an diesem Wochenende ist damit zu rechnen, dass FV-Trainer André Hundt wieder Beton anrührt, um die Bierdörfler in Schach zu halten.
Umso besser ist es, dass sich die FSV-Offensive gegen Bad Lausick deutlich verbessert als noch in den letzten Hinrunden-Spielen zeigte. Weil Nico Müller nach seiner Gelb-Roten Karte aber am Wochenende gesperrt ist, muss Mike Geppert im Angriff umstellen. Mit Nicolai Schröer und Christian Bettfür stehen zwei schlagkräftige Alternativen bereit.
Bei einem Sieg könnte der FSV in der Tabelle am SC Hartenfels Torgau vorbeiziehen und zum Kreisnachbarn ESV Delitzsch aufschließen. Und wenn es den Bierdörflern gelingt, wieder so effizient zu spielen, wie zuletzt gegen Bad Lausick, muss der Mannschaft nicht bange sein.
Weil die Kabinen im Kurt-Fuchs-Stadion noch nicht fertig saniert sind und der Platz sowieso unbespielbar gewesen wäre, trainierten die Bierdörfler unter der Woche zweimal in der Krostitzer Turnhalle. Nicht die schlechtesten Voraussetzungen also, um auf dem stumpfen Eilenburger Kunstrasen bestehen zu können.
Martin Hoffmann