Licht und Schatten für FSV-Teams im Kreispokal

Während die Zweite sich gegen den FC Hohenprießnitz keine Blöße gab und eine Runde weiter kam, mussten die Alten Herren trotz großen Kampfes gegen den PSV Delitzsch die Segel streichen.

Nach dem sensationellen Triumph in der Vorsaison und dem äußerst knappen Ausscheiden aus dem Leipziger Bezirkspokal in diesem Jahr, wollten die FSV-Oldies auch diesmal wieder in die nächste Runde des Delitzscher Kreispokals einziehen.

Vor heimischem Publikum empfing man den PSV Delitzsch aus der Kreisliga A, der vor nicht allzu langer Zeit gegen die zweite Mannschaft des FSV noch 1:1-Unentschieden gespielt hatte.

Vom Anpfiff weg, versuchten die Bierdörfler, die schnellen und wendigen Spieler der Delitzscher durch ihre Routine zu bekämpfen. Das gelang zunächst auch sehr gut, die Schmidt-Elf spielte sich einige gute Möglichkeiten heraus und als Michael Pertzsch den FSV noch vor der Pause in Führung schoss, schien die Sensation greifbar.

Aber nach dem Wiederanpfiff zeigte der PSV dann sein wahres Gesicht. Je länger das Spiel dauerte, umso stärker wurden die Gäste und nach 70 Minuten kamen sie durch René Arndt zum Ausgleich. Kurz darauf erhöhten die Delitzscher dann per Doppelschlag auf 3:1 und sorgten endgültig für klare Verhältnisse.

Nicki Scheuflers Tor zum 2:3 in der Schlussminute kam zu spät und so mussten die Alten Herren diesmal schon in der ersten Runde die Segel streichen. Nichtsdestotrotz haben sie sich ordentlich verkauft und mit etwas mehr Glück und Konzentration wäre durchaus auch das Weiterkommen drin gewesen.

Schlosser-Elf gewinnt trotz Rückstand:

Besser lief es am Sonntag für die 2. Herrenmannschaft des FSV. Nach drei Siegen aus den letzten vier Liga-Spielen waren die Bierdörfler gegen den FC Hohenprießnitz klarer Favorit. Schließlich war die Mannschaft erst in der letzten Saison aus der Kreisliga A abgestiegen.

Wie schon so oft in dieser Saison begann die Schlosser-Elf gut und erspielte sich jede Menge guter Torchancen. Aber ein ums andere Mal brachten die Bierdörfler die Kugel nicht über die Linie. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Hohenprießnitzer daher selbstbewusster und als Marco Steudel die Gastgeber nach 75 Minuten in Führung schoss, stand das Spiel plötzlich auf dem Kopf.

Aber diesmal ergaben sich die Bierdörfler nicht in ihr Schicksal, sondern schlugen postwendend zurück: Beinahe im direkten Gegenzug bekam der FSV einen Strafstoß zugesprochen. Nachdem Steven Thoß und Kevin Beschnidt zuletzt gescheitert waren, übernahm diesmal Marco Wünsch die Verantwortung und netzte sicher zum 1:1-Ausgleich ein.

Was folgte, war ein einziger Sturmlauf des FSV auf das Hohenprießnitzer Tor, der durch Tore von Steven Thoß und Erik Meske mit dem Weiterkommen belohnt wurde. Am kommenden Sonntag wartet nun wieder der Liga-Alltag. Gegen den Tabellendritten SV Zwochau dürfte es aber sehr schwer werden, die aktuelle positive Serie weiter auszubauen.

Martin Hoffmann

Spielstatistik FC Hohenprießnitz FSV Krostitz II:

Torschützen:
1:0 Steudel (75.), 1:1 Wünsch (77., Foulelfmeter), 1:2 Thoß, 1:3 Meske

Aufstellungen:
FSV: Röthel – Schmidt – Ackermann, Schurig – Messerschmidt – Thoß – Kaupert, Stephan, Beschnidt – Göbel, Wünsch

Zuschauer:
40

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