
Der FSV verliert mit 1:4 gegen die 2. Mannschaft des 1. FC Lok Leipzig und hat nun im Abstiegskampf wieder ganz schlechte Karten. Wie schon im Hinspiel sorgten die Adam-Brüder Julian und Kevin für den Sieg der Loksche.
In Taucha konnten die Krostitzer mit einer ordentlichen Leistung den Platz als Sieger verlassen. Dies wollten sie auch im ersten von zwei noch ausstehenden Heimspielen wiederholen, um weitere Punkte im Abstiegskampf in der Bezirksliga zu sammeln.
Doch mit Lok Leipzig II kam eine spielstarke Mannschaft in den “Fuchsbau”. Dies machte die selbstgestellte Aufgabe keineswegs leichter. Die Gäste hatten dann auch gleich die erste Gelegenheit, in Führung zu gehen. Der Ball landete jedoch an der Querlatte.
Nach 16 Minuten versuchte es Cris Hobusch, doch der Torwart konnte noch klären. Faktisch im Gegenzug schlossen die Gäste einen Angriff erfolgreich ab und gingen 0:1 in Führung. Es sollte noch schlimmer kommen für die Gastgeber.
Denn schon fünf Minuten später – der FSV handelte wieder sehr fahrlässig – schlugen die Leipziger die Einladung nicht aus und erzielten ihren zweiten Treffer. Die Krostitzer agierten nun völlig verunsichert und ohne Selbstvertrauen.
Ein schöner Angriff folgte dann aber doch noch. Nach gutem Zuspiel von Christian Seifert auf Nicolai Schröder setzte dessen Eingabe Christian Bettfür knapp an den Pfosten. Vier Minuten vor der Halbzeitpause bereitete Bettfür jedoch den 1:2-Anschlusstreffer vor. Seine Eingabe konnte Sascha Quasdorf per Kopfball verwandeln.
Danach keimte noch einmal viel Hoffnung für die zweite Halbzeit auf. Doch das Krostitzer Spiel wurde einfach nicht besser, auch zwingende Torchancen konnten sich die Gastgeber nicht mehr erspielen. Innerhalb von drei Minuten wurden die Krostitzer zweimal blitzartig ausgekontert. Die 1:4-Heimpleite war damit besiegelt
Herbert Häublein
Torfolge:
0:1, 0:2 J. Adam (16., 21.), 1:2 Quasdorf (41.), 1:3 K. Adam (77.), 1:4 Tröltzsch (81.)
Aufstellungen:
FSV: Stocklauser – Bergfeld, C. Schmidt (59. Gerhardt), Wege, Seifert, T. Bohnet (46. N. Müller), Roos (67. P. Schmidt), Quasdorf, Hobsuch, Schröer, Bettfür
Lok: Milkau – Rosemeier, Schabram, Hildebrandt, Tönnessen (67. Gebhardt), J. Adam, K. Adam, Tröltzsch, Jackisch, Richter, Klose
Schiedsrichter:
Clemens Dietrich (Leisnig)
Zuschauer:
80