
Der FSV hat weiter kein Glück und am Samstag auch im 13. Saisonspiel nicht den zweiten Dreier geholt. Gegen Zwenkau gab es am Ende ein bitteres 1:2, bei dem der Siegtreffer für die Heimelf erst in der Schlussminute fiel.
Bittere Niederlage im Abstiegskampf: Der FSV Krostitz unterlag beim VfB Zwenkau 1:2 (1:0) und bleibt mit fünf Punkten aus 13 Spielen Tabellenletzter der Bezirksliga. Zu allem Überfluss verloren die Bierdörfler nicht nur die Partie, sondern auch Tino Bohnet (Gelb-Rot) und Ersatztorwart Sven Anhöck, der sich im ersten Durchgang verletzte.
Damit reißt die Pleiten, Pech und Pannen-Serie der Bierdörfler nicht ab, bereits in der Vorwoche kassierten sie zwei Platzverweise und Stammtorhüter André Stocklauser brach sich den Arm.
Dabei begann die Begegnung in Zwenkau vielversprechend. Die FSV-Abwehr stand ausnahmsweise sicher und vorne zogen die Bierdörfler einige gefährliche Angriffe auf. Die ersten Chancen vergaben Tino Bohnet und Christian Bettfür allerdings.
Für die hochverdiente Gästeführung sorgte mit der dritten großen Möglichkeit Michael Wege, der von Bettfür angespielt wurde. Nur 120 Sekunden nach der Führung landete der Ball aber am Pfosten des Krostitzer Gehäuses.
Doch der FSV ließ sich nicht beirren, blieb auch in Halbzeit zwei zunächst am Drücker (mit Feldspieler Christoph Schmidt im Tor, der den in der Kabine gebliebenen Anhöck ersetzte). Ein weiterer Treffer wollte den Gästen aber einfach nicht gelingen.
Es kam wie so oft im Fußball: Als die Krostitzer Abwehr den Ball nach einem weiten Einwurf nicht aus der Gefahrenzone bekam, bedankten sich die Hausherren mit dem Ausgleich und schafften kurz vor Ultimo sogar das Siegtor.
Herbert Häublein
Torfolge:
0:1 Wege (28.), 1:1 Schachtschneider (58.), 2:1 Litke (90.)
Platzverweise:
T. Bohnet (Gelb-Rote Karte, 88. wdh. Foulspiel)
Aufstellungen:
FSV: Anhöck (46. Gerhardt) – Bergfeld, Schröer, Schmidt, Rudolph (81. N. Müller), Wege, Bettfür, Buse, H. Bohnet, T. Bohnet, Roos
VfB: Kutzner – Schachtschneider (80. Gläßer), Litke, Krause, Hitzschke, Weiss (60. Schellenberg), Sommer, Kratz, Meißner (84. Hinz), Thieme, Olbricht
Schiedsrichter:
Clemens Dietrich (Leisnig)
Zuschauer:
89