
Am Samstag stand für den FSV das erste Testspiel in der neuen Saison an. Gegen Rot-Weiß Kemberg setzte es für die Mannschaft von Neu-Trainer Sven Roos am Ende aber eine bittere 0:3-Klatsche.
In den letzten Wochen ist im Krostitzer Lager einiges passiert und viele mussten aus der Kreiszeitung erfahren, dass der Trainer der letzten Saison Mike Geppert nicht mehr zur Verfügung steht. Er ist zum Glück des Vereins weiterhin im Nachwuchsbereich tätig. Als Cheftrainer wurde der eigentlich schon verabschiedete Sven Roos wieder tätig.
Nach nur einer intensiven Trainingswoche musste die Roos-Truppe sich gleich bewehren. Es kam mit dem Rot-Weiß Kemberg gleich eine spielstarke Mannschaft aus Sachsen-Anhalt ins Kurt-Fuchs-Station. Kemberg hatte den Aufstieg in die Landesliga geschafft. Diese Liga sei in etwa leistungsmäßig vergleichbar mit der Bezirksliga in Sachsen, erklären Experten.
Schon in der Anfangsphase des Spiels merkte man den Gästen an, dass sie mit ihrer Saisonvorbereitung schon eher angefangen hatten und dadurch besser in Form schienen. Nach sieben Minuten hatten die Gäste eine Riesenchance, aber der Abschluss war viel zu schwach. Kemberg war weiter im Vorwärtsgang und präsentierte eine bessere Spielanlage als die Gastgeber, aber ein Tor konnten sie bis dahin nicht erzielen.
Auch der FSV kam ab und an vor das Kemberger Gehäuse. Der Kopfball von Christian Bettführ ging knapp übers Tor. Danach folgte eine Flanke in den Krostitzer Strafraum, Björn Bergfeld klärte mit dem Kopf, doch der Ball knallt an die eigene Querlatte des Gehäuses. Nach einer Unstimmigkeit zwischen Sven Anhöck und Christoph Schmidt gingen die Gäste durch ein FSV-Eigentor in Führung und in die Halbzeitpause.
Nach dem Wechsel wurden die Bierdörfler gleich kalt erwischt. Die Kemberg bestraften jeden Fehler. In der 51. Minute konnte der ehemalige Stürmer des FSV, Nico Geißler, die Führung ausbauen. Gute Ansätze der Spielgestaltung waren auch bei den Gastgebern zu entdecken. Wenn schnell gespielt wurde, kamen sie auch mal vor das Kemberger Gehäuse. Geißler demonstrierte noch einmal seine Schussstärke, hämmerte aber den Ball nur an den Pfosten. Für Sven Roos offenbarte sich noch viel Arbeit, um eine schlagkräftige Truppe für die schwere Saison zu formen.
Herbert Häublein
Torschützen:
0:1 Schmidt (23., Eigentor), 0:2 Sedlacek (48.), 0:3 Geißler (51.)
Aufstellungen:
FSV: Anhöck – Schmidt, Bergfeld, Schlüter, Wege, Gehrhardt, Hobusch, Quasdorf, Pawlowsky, Bettführ, Schröer, Bohnet